Die Beiträge des Kindergartens St. Martin richten sich nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder unter 18 Jahren. Der Beitrag wird auf 11 Monate umgelegt. Der August bleibt beitragsfreier Monat.
Regelbeitrag
| Bei 1 Kind |
90 Euro |
| Bei 2 Kindern |
68 Euro |
| Bei 3 Kindern |
45 Euro |
| Ab 4 Kindern |
16 Euro |
Bei den flexiblen Öffnungszeiten kommen 15% Aufpreis zum Regelbeitrag hinzu.
Bei den verlängerten Öffnungszeiten und dem Mischmodell sind es 25% Aufpreis.
Die Beiträge sind jeden Monat fällig und werden durch die Kirchengemeinde St. Georg und St. Sebastian eingezogen.
Die Beiträge sind auch während der Ferien und bei längeren Krankheiten zu bezahlen.
Kündigungsfristen sind im Vertrag "Kindergarten- Elternhaus" festgelegt.
Zu näheren Informationen über die Staffelung der Elternbeiträge beachten Sie bitte auch
diese Seite der Stadt Laupheim.
Wir sind eine 3-gruppige Einrichtung und können bis zu 81 Kinder aufnehmen.
Die jeweilige maximale Gruppengröße richtet sich nach den angebotenen Öffnungszeiten.
Die Offene Arbeit ist ein pädagogisches Konzept, das wir bewusst für unsere Einrichtung gewählt haben und wonach wir arbeiten.
Was ist "Offene Arbeit"
- "Das ganze Haus ist Gruppenraum"
→ Die verschiedenen Räume sind für alle Kinder gleichermaßen zugänglich.
- Alle Kindergartenräume sind Lern- und Erlebnisbereiche und haben jeweils eine bestimmte Funktion.
- Die Angebote werden auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder abgestimmt und stehen allen Kindern zur Verfügung.
- Die Kinder wählen ihre Lern- und Bildungsmöglichkeiten selbst und nutzen auch die Impulse und Denkanstöße der Erzieherinnen bei Angeboten.
- Die Kinder entwickeln Freundschaften zu Kindern aller Gruppen.
- Die Stärken der einzelnen Erzieherinnen kommen allen zu Gute und die Kinder können sich Ihre Bezugspersonen aussuchen.
- Durch mehr Freiheit und dadurch mehr Entscheidungsmöglichkeiten entwickeln die Kinder mehr Eigenständigkeit, Verantwortung und Selbstbewusstsein.
So sehen wir das Kind
- Jedes Kind hat eigene Zeitfenster, in denen es seine individuellen Entwicklungsschritte macht.
- Das Kind ist Selbstgestalter seiner Entwicklung.
- Es handelt nach seinem Wohlergehen.
- Das Kind ist offen, wissbegierig und zeigt Spaß am Lernen.
Anhand diesem Bild vom Kind gestalten wir mit den Kindern das Freispiel.
Freispiel
Das Spiel ist für die Kinder die intensivste Form des Lernens und deshalb ist gerade das Freispiel von besonderer Bedeutung.
Im Freispiel spielen, arbeiten und forschen die Kinder selbstbestimmt. Sie lernen individuell nach ihrem eigenen Interesse und Entwicklungsstand und sind dadurch konzentriert und engagiert in ihrem Tun.
Durch die freie Wahl ihrer Spielpartner, Spielbereiche, der Spieldauer und Spielinhalte kommt es zu weniger Konflikten und der Lärmpegel im Haus wird geringer.
Lern- und Erlebnisbereiche
- Durch die Materialvielfalt haben die Kinder ein großes Maß an Entwicklungsmöglichkeiten.
- Die Räume werden je nach Situation und Bedürfnisse der Kinder gemeinsam verändert.
- Die Kinder halten sich in allen Bereichen auf.
Unsere Ziele
"Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich verstehe." - Konfuzius
- Durch eigenständiges und lustvolles Tun lernen die Kinder nachhaltig.
- Sie lernen selbst zu entscheiden und sich zu organisieren und entwickeln eigene Ideen.
- Die Kinder werden in ihrer Selbstständigkeit unterstützt und lernen Verantwortung zu übernehmen.
- Sie entdecken und erforschen mit allen Sinnen.
- Neue Herausforderungen werden angenommen und die Kinder halten bei Schwierigkeiten stand.
- In der Interaktion mit anderen lernen die Kinder, bauen Beziehungen auf und stärken ihre Sozialkompetenz.
In unserer Arbeit setzen wir auch die Bildungs- und Entwicklungsfelder des Orientierungsplanes des Kultusministeriums Baden-Württemberg um.
Die Bildungs- und Entwicklungsfelder sind:
- Körper
- Sinne
- Sprache
- Denken
- Gefühl und Mitgefühl
- Sinn, Werte und Religion
Der Orientierungsplan fordert alle dazu auf, "die Welt mit den Augen der Kinder zu sehen".
Die wichtigsten Ziele des Orientierungsplanes sind Autonomie, Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit der Kinder.
Diese Ziele haben wir auch in unserer pädagogischen Arbeit mit zu Grunde gelegt.